Abendvortrag mit Live-Vorführung
Zwei Stunden mit Diskussion. Ein Sprachmodell läuft offline auf dem Laptop, ein Cloud-Dienst daneben: Was bleibt im Raum, was geht hinaus?
Referent für Künstliche Intelligenz, Datenschutz und digitale Souveränität · Berlin
Künstliche Intelligenz verändert Arbeit, Verwaltung und Öffentlichkeit. Ich zeige, wie KI funktioniert, wo ihre Grenzen liegen und wie Menschen die Entscheidung behalten. Verständlich, ohne Heilsversprechen und ohne Angstbilder.
Ich beschäftige mich seit mehr als drei Jahren mit Künstlicher Intelligenz. Schon zu Beginn des Hypes um ChatGPT habe ich mit einem US-amerikanischen Thinktank an der Frage gearbeitet, wie Menschen lokale KI nutzen können, ohne sich von einzelnen großen Anbietern abhängig zu machen.
Meine Wurzeln liegen in der IT-Governance: Seit mehr als sieben Jahren gestalte ich, wer in einer Organisation auf welche Daten und Systeme zugreifen darf. Heute übertrage ich diese Arbeit auf KI-Agenten: Welche Rechte darf eine Maschine bekommen, und wer kontrolliert sie?
Hauptberuflich arbeite ich bei der GEMA in Informationssicherheit und Identitätsmanagement. Dort betreibe ich lokale KI-Modelle im Regelbetrieb, sodass sensible Daten das Haus nicht verlassen.
Zwei Stunden mit Diskussion. Ein Sprachmodell läuft offline auf dem Laptop, ein Cloud-Dienst daneben: Was bleibt im Raum, was geht hinaus?
Halber oder ganzer Tag. Die Teilnehmenden probieren selbst aus und entwickeln Spielregeln für den KI-Einsatz in ihrer eigenen Organisation.
Für Betriebs- und Personalräte: wie KI-Systeme im Betrieb arbeiten und welche Fragen vor einer Einführung an Arbeitgeber und IT gehören.
Für Beschäftigte und Führungskräfte öffentlicher Verwaltungen: KI, Datenschutz und digitale Souveränität im Behördenalltag, mit Übungen an realistischen Fällen.
„Wenn der Staat rechnet“: Eine gesetzliche Regel wird live zu Programmcode. Was darf eine Maschine entscheiden, und welche Rechte haben Betroffene?
Jede Veranstaltung enthält eine Live-Vorführung auf eigener Hardware und mit Testdaten. Kontroverse Fragen bleiben kontrovers: Die Teilnehmenden bilden sich ihr eigenes Urteil.
Ich freue mich über Anfragen von Bildungsträgern, Fortbildungseinrichtungen der Verwaltung, Vereinen und Interessenvertretungen.